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der lochkeil

Im Jahre 1972 fand Fritz Heinzmann (Vater von Walter Heinzmann) aus Hochholz auf einem anmoorigen Feld in der Gemarkung Kolbing einen relativ großen, schuhleistenkeilartigen Lochkeil. Das Werkzeug weist einen breiten, kantigen Querschnitt und eine doppelkonische Durchbohrung auf.
Die größte Länge beträgt 16,2 cm, die größte Breite Breite 7,0 cm und die Höhe 6,1 cm. Das verwendete Gestein ist stark verwittert, chlorithaltiger Grünschiefer aus den Zentralalpen, der durch das Gletschergeschiebe in das Fundgebiet gelangte und erst hier bearbeitet wurde. Die Oberfläche des allseits überschliffenen Keils ist groß- und tiefporig ausgewittert und mit einer grünlich-weißen Verwitterungsrinde verehen. Möglicherweise haben Moorsäuren des Fundortes über die Jahrtausende hinweg den Stein zerfressen.

Als Datierung kann die mittlere Jungsteinzeit (ca. 4000-3500 v. Chr), als Verwendungszweck die Holzbearbeitung angenommen werden.